MPU. Drei Buchstaben, die auf den ersten Blick nicht viel verraten und für alles Mögliche stehen könnten. Tun sie aber nicht, denn MPU bedeutet schlicht und einfach Medizinisch-Psychologische Untersuchung und ist den meisten als „Idiotentest“ bekannt.
Die MPU dient der Beurteilung der Fahreignung und hat als Zweck die Prognose der Verkehrsbewährung. Wer seine Fahrerlaubnis verloren hat, muss also nach deutscher Rechtslage durch ein MPU-Gutachten nachweisen, dass er wieder geeignet zum Autofahren ist und die ursächlichen Probleme nicht mehr bestehen. Solche Probleme können z. B. Alkohol- und Drogenmissbrauch sein oder mehr als 18 Punkte in Flensburg.
Aber wie kann man sich auf ein MPU-Gutachten vorbereiten? Zuerst solltet ihr wissen, dass ein MPU grob aus drei Teilen besteht – Verkehrsmedizin, bei der ihr von einem Arzt mittels Blutabnahme, Haaranalyse u.ä. untersucht werdet; Verkehrspsychologie, wo in Gesprächen überprüft wird, ob ihr euer Fehlverhalten eingesehen habt und eine erneute Verkehrsauffälligkeit verhindert werden kann und die Leistungsdiagnostik, bei der an einem Computer körperliche Leistungen (Konzentration, Reaktionsfähigkeit etc.) getestet werden. In der Regel dauert das Ganze 3 bis 4 Stunden.
Ihr solltet möglichst schnell nach dem Entzug der Fahrerlaubnis das Gespräch mit einem Verkehrspsychologen oder Verkehrstherapeuten suchen!
|