Ihr seid Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst? Dann genießt ihr einen besonderes Status und habt ein sicheres und relativ hohes Einkommen. Schon mal über einen Beamtenkredit nachgedacht, um eure Wünsche zu realisieren? Mir euren Voraussetzungen habt ihr die Chance auf einen Kredit mit niedrigem Zinsniveau.
Ein Beamtenkredit ist eine spezielle Art eines Darlehens, das, wie es der Name schon verrät, nur an Beamte vergeben wird. Der Kredit hat besonders niedrige Zinsen, da das Risiko der Arbeitslosigkeit bei Beamten wesentlich geringer ist als bei freien Angestellten oder Arbeitern. Beantragen könnt ihr ihn, wenn ihr z. B. Angestellte im öffentlichen Dienst, Lehrer, Beamte, Richter oder Berufssoldaten seid.
Das besondere Dienstverhältnis von Beamten lässt euch bei einer Risikoanalyse durch die Bank als besonders „guten“ Kunden erscheinen, da ihr unkündbar seid. Banken bieten deshalb für Beamte und gleichgestellte Dienstverhältnisse besonders günstige Konditionen bei der Vergabe von Krediten an.
Ein weiterer und interessanter Punkt eines Beamtenkredites ist, dass es sich in den meisten Fällen um ein kombiniertes Produkt handelt. Das Darlehen besteht also aus einem tilgungsfreien Darlehen und einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung. Aufgrund der Tilgungsfreiheit des Darlehens bleibt die Darlehenssumme über die gesamte Laufzeit gleich hoch, wobei auch Sondertilgungen möglich sind. Nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit wird der Kredit durch die Ablaufleistung aus der Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung abgelöst.
Die maximale Höhe des Darlehens richtet sich nach eurem monatlichen Nettoeinkommen, der Mindesteinstieg beginnt bei rund 5000 Euro. In der Regel werden Darlehen bis zum 20-fachen Nettoeinkommen gewährt. Der Verwendungszweck ist grundsätzlich frei. Beamtenkredite werden jedoch in erster Linie für private Anschaffungen oder zur Ablösung von privaten Altkrediten verwendet und sind daher nicht mit Grundschuld- bzw. Hypothekendarlehen zu verwechseln.
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