Alle Jahre wieder, meist zu Beginn des Jahres, erwartet viele Mieter eine böse Überraschung: Die Nebenkostenabrechnung flattert ins Haus und mit ihr meist eine kräftige Nachzahlungssumme.
Als Grund werden vom Vermieter gestiegene Energiepreise oder Versicherungen genannt. Aber dies muss nicht immer der Grund sein. Oft wissen die Vermieter gar nicht, welche Nebenkosten auf den Mieter umgelegt werden können oder sie versuchen bewusst eigene Kosten auf den Mieter umzulegen. So überrascht es nicht, dass fast jede 2. Nebenkostenabrechnung fehlerhaft ist.
Mit der Prüfung eurer Nebenkostenabrechnung könnt ihr also unter Umständen eine Menge Geld sparen. Verlangt Einsicht in relevante Rechnungen, wenn euch die Nebenkostenabrechnung fehlerhaft vorkommt. Überprüft die Höhe der angesetzten Kosten und erkundigt euch bei Bekannten oder Anbietern, ob sie üblich sind. Vergleicht eure Abrechnung mit denen der letzten Jahre. Manchmal kommt es zu „Zahlendrehern“, die verheerende Folgen für euch haben können.
Sollten sich in eurer Nebenkostenabrechnung Fehler ergeben haben, müsst ihr die Einwendungen gegenüber dem Vermieter spätestens 12 Monate nach Zugang der Abrechnung mitteilen.
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